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Im Monat Mai beten wir ein Gesätz vom Rosenkranz vor dem Sonntagsgottesdienst. Heute betrachten wir Jesus, „der in den Himmel aufgefahren ist“. Vor seiner Heimkehr zum Vater hat Jesus für seine Jünger gebetet, er hat sie gesegnet und ihnen versprochen, dass der Heilige Geist die Kirche begleitet auf dem Weg durch die Zeit.
Wir denken dabei auch an die Nachbargemeinden im Offizialatsbezirk Oldenburg: Steinfeld, Mühlen, Handorf-Langenberg und Holdorf erhielten am Fest Christi Himmelfahrt einen neuen Pfarrer namens Christian Wölke. Damit endete auch die Zeit des bisherigen Pfarradministrators von Holdorf, des früheren Neuenkirchener Pfarrers Helmuth Middendorf. Die neue Pfarrei Steinfeld hat über 11.000 Katholiken.
Die beiden Kirchengemeinden Neuenkirchen und Damme (mit Osterfeine und Rüschendorf) werden an Pfingsten zu einer neuen Pfarrei mit 14.000 Katholiken fusioniert, davon leben ca. 2800 in Neuenkirchen.

Pfingst-Novéne: Die neun (lat. Novem) Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten bilden eine Novéne und laden ein zum besonderen Gebet um den Heiligen Geist. Die Aktion RENOVABIS bietet für jeden Tag eigene Gebets-Anregungen unter http://www.renovabis.de/sites/default/files/2012_novene.pdf. Sie betrachten den letzten Abschnitt des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, der vom Wirken des Heiligen Geistes handelt: „Ich glaube an die Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“

Gottesdienstzeit in Bieste am 19. Mai: 18.00 Uhr Vorabendmesse; am Sonntag, 20.05. ist keine Messe in Bieste.

Bibelkreis: Di., 22.05., 18.30 Uhr im Niels-Stensen-Haus in Vörden.

Gebetstag für China: Vor fünf Jahren führte Papst Benedikt XVI. einen besonderen Gebetstag für die Kirche im bevölkerungsreichsten Land der Erde ein. Der 24. Mai ist der Gedenktag „Maria – Hilfe der Christen“, der auch im Marienheiligtum von Sheshan in Shanghai begangen wird. In China ist die katholische Kirche geteilt in eine staatlich anerkannte, aber auch vom Staat kontrollierte Kirche - sowie eine Untergrundkirche. Mehr dazu unter www.china-zentrum.de/Gebetstag-China.266.0.html?&L=0

Hinweis zum Pfarrbrief: Für die Zeit vom 10.06. bis 01.07. werden die Ausgaben der Pfarrbriefe für mehrere Wochen gedruckt. Wir bitten Sie, Termine und Messintentionen, die bis zum 1. Juli im Pfarrbrief veröffentlicht werden sollen, bis spätestens Dienstag, 5. Juni in Vörden und Mittwoch, 6. Juni in Lage in den Pfarrbüros abzugeben. Vielen Dank!

Orgelmusik im Osnabrücker Dom: Fünf Orgelkonzerte jeweils am Mittwochabend um 20.15 Uhr beginnen am 23. Mai. Das erste Konzert gibt Domorganist Dominique Sauer; am 30. Mai spielt Christian Barthen, am 6. Juni Tobias Götting, Oldenburg; am 13. Juni (um 19 Uhr) Domorganist Norbert Richtsteig, Aachen; und am 20. Juni Domorganist Prof. Eberhard Lauer, Hamburg. Kostenbeitrag: 8 Euro an der Abendkasse.




Christentum (er)klären – Glaubenskurs für Neugierige
Für alle, die mehr über den christlichen Glauben erfahren möchten, gibt es ein Seminar: „Theologie und Kirche: Mehr Wissen Weiter Glauben“ von der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB).
Der Kurs beginnt am 22. September 2012, umfasst sechs Abende und zwei Samstage und endet im November 2012. Ort: KEB Osnabrück, Große Rosenstr. 18. Informationen und Anmeldung unter www.keb-os.de oder tel. 0541/35868-73.


Pfarrer Matthias Schneider feiert am heutigen Sonntag sein Silbernes Priesterjubiläum. Er wurde 1960 in Syke geboren und am 13.12.1986 in Osnabrück zum Priester geweiht. Er war 1987 Kaplan in Meppen-Esterfeld, 1991 in Flensburg und seit 1993 Jugendpastor im Marstall Clemenswerth in Sögel. Von 1995 bis 2000 war er Diözesanjugendseelsorger im Bistum Osnabrück, zusätzlich von 1996 bis 2000 Pfarrer unserer beiden Gemeinden Lage und Vörden. Seit 2000 war er Pfarrer in Aschendorf, seit 2008 wirkt er in Norden und ist der Leitende Pfarrer für die fünf Kirchengemeinden Norden (mit Baltrum), Esens (mit Spiekeroog), Juist, Langeoog und Norderney. Mit mehreren Priestern und Gemeindereferentinnen betreut er die Pfarreiengemeinschaft „Küste“: extreme Diaspora, aber auch viele Touristen und Urlauber, die Erholung an der „Waterkant“ suchen. Seinen Frohsinn hat er behalten - das Bild zeigt ihn mit dem Pilgerstab auf einer Wallfahrt. Wir gratulieren zum Jubiläum und wünschen alles Gute!

Die sieben O-Antiphonen in den Tagen vom 17. bis 23. Dezember bereiten uns auf den Heiligen Abend vor. Christus wird in sieben Bildern angerufen: O Weisheit – o Wurzel Jesse – o Schlüssel Davids … Seit den Tagen Karls des Großen im 8. Jahrhundert erklingen diese Gesänge zur Vesper. Beim Gottesdienst beten wir jeweils aus der Adventsandacht (Gotteslob 772) und singen eine Strophe von 920 „Herr, sende, den du senden willst“. Dazu läutet die große Glocke.

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist am Dritten Adventssonntag in Deutschland angekommen. Christliche Pfadfinder trugen es zu Kirchen in bundesweit rund 100 Städten. Von dort wird das Licht in den nächsten Tagen mit Laternen zu Familien, Altenheimen und Krankenhäusern gebracht werden, ebenso in Moscheen und Synagogen. Die Aktion begann vor 25 Jahren in Wien. Mittlerweile geht die Flamme, die immer in der Bethlehemer Geburtsgrotte entzündet wird, in der Zeit vor Weihnachten in mehr als 20 Länder. In diesen Tagen kommt das Licht auch zu uns und wird an den Krippen der Pfarrkirchen aufgestellt. Gerne können Sie das Licht von der Krippe mitnehmen für Ihre häusliche weihnachtliche Feier.

Im Kölner Dom wurde das 50-jährige Bestehen des Hilfswerks „Adveniat“ gefeiert. Kardinal Joachim Meisner erinnerte an die Anfänge von ADVENIAT: Das Hilfswerk entstand, als viele Deutsche selbst noch in Kriegstrümmern wohnten. „Gerade materielle Armut und Not haben damals zum Teilen bewegt.“ Ein Bischof aus Brasilien betonte, niemand sei so reich, dass er nichts empfangen könne; und niemand sei so arm, dass er nichts geben könne. Für das Hilfswerk wird an Weihnachten in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland gesammelt. Am heutigen Vierten Adventssonntag wird der Aufruf der Deutschen Bischöfe verlesen, Spendentüten werden verteilt.





Mehr Wissen über das Beten: „Beten ist der Ernstfall des Glaubens“ lautet ein Wort von Kardinal Walter Kasper. „Beten“ ist aber auch ein Ernstfall der Theologie. Es berührt Fragen, die das Grundverständnis des Glaubens ausmachen. Welchen Sinn hat das Beten? Greift Gott in den Ablauf der Geschichte ein, wenn wir ihn im Gebet um etwas bitten? Kann ich Gott und seinen Heilsplan durch mein Gebet beeinflussen? Darum geht es an zwei Abenden mit Domkapitular Alfons Strodt: Mo., 06.02. und 13.02.2012, je 18 – 21 Uhr in der KEB-Geschäftsstelle / FABI Osnabrück, Große Rosenstr. 18. Anmeldung unter Tel. 0541 35868-71; www.keb-os.de.

Altarkids on ice: Am Samstag, dem 28.01.2012 ist es wieder so weit! Alle Messdiener aus Lage-Rieste und Vörden sind herzlich zum Schlittschuhlaufen eingeladen. - Anmeldungen liegen in den Kirchen und Sakristeien aus.

Vortrag zu Bischof Ketteler: Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB), die KAB und das Forum Osnabrück laden ein zum Vortrag am Do., 15.12.2011, 19:30 Uhr, in das „Forum am Dom“ in Osnabrück. Dr. Hermann-Josef Große Kracht spricht anlässlich des 200. Geburtstags des „Arbeiterbischofs“ Wilhelm Emanuel von Ketteler zum Thema: "…solange die Geldmacht die sozialen Menschenrechte mit Füßen treten kann“.
Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811-1877) stammte aus westfälischem Adel und war der Großonkel des späteren Kardinals Clemens August von Galen. Ketteler war zunächst Jurist, entschied sich aber dann für das Priestertum und war Pfarrer in Hopsten (Kreis Steinfurt), später Propst in Berlin und Bischof von Mainz. Als Mitglied verschiedener Parlamente gründete er mit Ludwig Windthorst aus Ostercappeln die Zentrumspartei. Er ermutigte die katholischen Arbeiter, sich zu organisieren. Er steht am Anfang der KAB, der Katholischen Arbeiter-Bewegung. - Informationen bei der KEB unter Tel. 0541 35868-71.

Kommunionkleiderbörse: Der Pfarrgemeinderat Alfhausen bietet am Samstag, den 14. Januar 2012 von 10.00 bis 12.30 Uhr im Jugendheim Alfhausen eine Kommunionkleiderbörse an. Wer Kommunionkleider, Kommunionanzüge oder andere Kommunionartikel verkaufen möchte, kann diese am Freitag, 13. Januar 2012 in der Zeit von 16.30 – 18.00 Uhr im Jugendheim Alfhausen abgeben. Für Rückfragen stehen Mechthild Heye, Tel. 05464/2211 und Gerda Wehlage, Tel. 05464/969286 zur Verfügung.





Die hl. Lucia ist eine Licht-Bringerin in der dunklen Jahreszeit. Ihr Fest ist in dieser Woche am 13. Dezember.  Sie lebte auf der Insel Sizilien im Mittelmeer und erlitt wahrscheinlich am 13. Dezember 304 in der Verfolgung des Kaisers Diokletian das Martyrium. Ihr Name wurde auf das Licht (lateinisch: lux) gedeutet, ihre Verehrung reicht bis nach Schweden, wo sie als Lichterkönigin gilt. Mit einem weißen Kleid, einem roten Seidenband um die Taille und einer Krone mit Kerzen auf dem Kopf, kommen Lucia und ihre Begleiter schon vor Sonnenaufgang. Sie bringen das Licht in die dunklen Räume, gefolgt von weißgekleideten Dienerinnen und Sternenjungen.

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